Recipe: Black currant bake

Not that much going on here right now, I know.
First because I made some modern things I don’t want to show here, but the time they took I lack for sewing historical patterns. Second because the things that actually would fit in here still need some preparation and nice photos. And third because I am amidst radiation therapy which is not only time-consuming, but also very tiring.

So I beg you to be patient a little longer. While you are waiting you could try one more recipe from my 1891 cook book “Praktisches Davidis-Holle Kochbuch”. I already made this a while ago, in late june to be precise. We bought a little black-currant-tree for our balcony in spring and it was full of fruits in june, so I had to find some recipes very quickly. The best, from the same cook book, was a sauce with such an intense flavour that I still dream of it. Unfortunately I didn’t document it at all and didn’t stick to the recipe, so there is no way to document it for you. When I will try it again next year I hope I will be more thoughtful.

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For this recipe you don’t need to wait until black currant season is back, as you can also do it with nearly every other fruit:

Standard apple bake, than can be made from every other fruit as well. For 10-12 servings use 250g flour, 70g butter, 400ml milk, 2 tablespoons sugar, 6 eggs, grated lemon peel or 8 pounded bitter almonds an 1 1/2 teaspoon salt.
After the above given parts have been assembled as told [=mix everything together], place one quarter  in a well prepared oven dish [=buttered oven dish], place two piled soup plates full of sourly mellow apples, cut in four, inside, sprinkle with sugar and cinnamon, pour the rest of the dough on top and bake for 1h 15min.
The same can, as above mentioned, be made from all fruits. Plums, fresh as well as dried ones, have to be pitted, the latter ones need to be cooked before being pitted; juicy fruits as there are sour cherries, blueberries, currants and so on, are mixed with pounded rusk and, depending on the amount of acid, with more or less sugar.

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auf deutsch:

Ja, viel los ist hier momentan nicht. Das liegt erstens daran, dass ich einige moderne Dinge genäht habe, über welche ich ja nicht blogge, zweitens weil die Dinge, die dann doch passen würden noch etwas Arbeit und Fotos brauchen und drittens weil ich grad mitten in der Strahlentherapie bin, welche nicht nur viel Zeit frisst, sondern zudem noch müde macht.

Daher bitte ich um ein wenig Geduld, bis es hier wieder interessanter wird. Bis dahin könntet ihr beispielsweise noch ein Rezept aus meinem “Praktisches Davidis-Holle Kochbuch” von 1891 ausprobieren. Erprobt habe ich es schon vor einer ganzen Weile, Ende Juni um genau zu sein. Im Frühjahr haben wir uns einen Johannisbeerbaum für den Balkon gekauft und der trug mit einem Mal einen Haufen Früchte für dich ich mir dringend eine Verwendung einfallen lassen musste. Die beste war zweifelsohne eine Sauce, das Rezept stammt ebenfalls aus diesem Kochbuch, der Geschmack war einfach himmlisch. Leider habe ich nichts dokumentiert und mich nicht ganz ans Rezept gehalten, so dass ich wenig darüber schreiben kann. Ihr müsstet einfach bis zur nächsten Saison warten.
Dafür ist das hier ein Rezept, welches ihr mit vielen anderen Früchten ebenfalls ausprobieren könnt:

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Gewöhnlicher Auflauf von Äpfeln, der jedoch von allen andern Früchten ebenso gemacht werden kann. Für10 bis 12 Personen nehme man 250g Mehl, 70g Butter, 4/10l Milch, 2 Esslöffel Zucker, 6 Eier, Citronenschale oder 8 Stück gestossene bittere Mandeln und 1 1/2 Theelöffel Salz.
Nachdem die bemerkten Teile nach vorhergehender Angabe zusammengesetzt sind, gebe man davon den vierten Teil in eine gut zugerichtete [=gebutterte] Form oder Schüssel, lege zwei gehäufte Suppenteller in vier Teile geschnittene mürbe säuerliche Äpfel darüber hin, bestreue diese mit Zucker und Zimt, bedecke sie mit der übrigen Masse und backe den Auflauf 1 1/4 Stunde.
Derselbe kann, wie oben bemerkt, von allen Früchten gebacken werden. Zwetschgen, sowohl frische als getrocknete, werden ausgesteint, letztere aber vor dem Aussteinen weich gekocht; bei saftigen Früchten, als: sauren Kirschen, Heidelbeeren (Bickbeeren), Johannisbeeren etc. wird des Saftes wegen gestossener Zwieback mit dem Obst vermischt, und dieses, je nachdem es viel oder weniger Säure hat, mehr oder weniger versüsst.

See you soon, alles Liebe

ette

 

4 thoughts on “Recipe: Black currant bake

  1. Das sieht super aus, jetzt habe ich voll Lust auf Blaubeeren! Leider habe ich keinen Ofen, also muss ich noch ein bisschen mit dem Nachkochen warten…

    Und eine Blaubeersauce stelle ich mir auch super vor. Die wäre dann herzhaft mit Fleisch, oder?

  2. Also meine war süss mit Zucker, gegessen haben wir sie zu Waffeln oder Pfannkuchen. Die Johannisbeeren waren leider noch recht sauer. Vielleicht könnte man, wenn man sie länger reifen lässt, süssere nehmen und dann mit wenig oder gar keinem Zucker einkochen. Dann wäre sie sich fantastisch zu herzhaften Sachen. Andererseits isst man süsse Preiselbeeren ja auch zu Backcamembert, einen Versuch wäre es also wert.

  3. Oh, das sieht aber auch sehr toll aus. Ja, ich bin großer Fan von Mary Berry und Paul Hollywood. Die Sendung an sich ist echt der Hammer, tolle Moderatoren, schöne Missgeschicke und nette Kandidaten.

    So alte finde ich auch sehr spannend….
    Grüße
    Steph

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