Tag Archives: Vobachs Familienhilfe

…we advise you to keep your seatbelts fastened at all times…

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What did she say? …I’ll sew comfortable dresses with 1/2-sleeves and not too much waist, she said. And what did she do? Fell in love with a 30ies-dress-pattern that does fulfil neither the one nor the other premise. I guess that’s how it goes, don’t you think 😉

Before you ask: I am fine. Yes, chemotherapy is crap and the first days afterwards are not really pleasant, but after this I feel better and it takes me one week to get back to normal, I even go to work the week after this (therapy is every other week, so I always have two weeks to recover). And next Monday I’ll have my final therapy already, I am so happy that it was discovered early enough so it can be treated with such a short therapy. Keep your fingers crossed that the CT scan will show no more cancer cells at the end of this month.
Sorry I kept you waiting for so long, the days I felt good have been pretty busy. When I am not working friends and family want to drop by to see how I feel or I myself want to spend the days somewhere outside instead of blogging. I can’t tell you how frequently I will post in the future, we’ll see 😉

Now, let’s talk about sewing. Shortly after I had finished the 20ies dress from my last post I fell in love with a dress I found in a “Vobachs Familienhilfe”-magazine from 1935 (the left one).

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As a fabric I chose a cotton-mix with a little stretch that had been in my stash for a very long time, I can’t even tell you when or where I bought it. It was not quite enough, that’s why the dress is a little on the short side for 1935.

I had to alter the dress a little because the pattern size was too large.  But apart from this everything went pretty straightforward. Despite the suit look, it actually is a dress, underneath the belt the seam that attaches the skirt to the bodice is hidden.

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When I was nearly done I had to realize that not a single button I owned fit the colour of the fabric, neither did the bakelite belt buckle I had planned to use. So this was to become one of the very few projects I actually took to the haberdashery shop to search for Buttons. And I found them, although they were amongst the most expensive buttons I ever bought. In the same shop I found this perfectly matching 50ies belt buckle. Now the fun part of it? I had no motivation at all to sew buttonholes, so not a single one of the buttons actually serves its purpose. Both, the four on the side and the two in the back, cover press fasteners, the two on the shoulders do nothing at all but to look beautiful.

On the technical drawing you can see the construction: sleeves and yoke are cut in one piece, but you have a seam on the top of the sleeve. The seam between the front part and the yoke is covered with this little flounce that serves as a facing as well and goes completely round the neckline.

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In the same magazine was the pattern for a small hat. Because I had a red fabric that matched the stripes of the main fabric very well I dipped my toes into milinery. Well, sort of, in fact it is just a cap, no buckram or wire included, so in fact I just sewed it like everything else. Somehow it looks better in the drawing than in real life, I can’t help but feel like a stewardess.

And now? I need red and white shoes, definitely!

Auf Deutsch

Wie war das? 
Ich plane gemĂŒtliche Kleider mit halbem Arm und wenig Taille
sagte sie. Und dann? Verliebte sie sich unsterblich in einen Kleiderschnitt aus dem 30ern der weder die eine noch die andere Voraussetzung erfĂŒllt. Ich glaube das ist normal, oder;-)

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Bevor jemand fragt: Es geht mir gut. Ja, Chemo ist Mist und die Tage danach nicht gerade angenehm. Aber danach geht es aufwĂ€rts, nach etwa einer Woche geht es mir fast wie sonst auch, die Woche danach kann ich sogar normal arbeiten (ich bekomme die Therapie im Zwei-Wochen-Rhythmus, habe also immer zwei Wochen um mich vor der nĂ€chsten zu erholen). NĂ€chsten Montag werde ich schon meine letzte Therapiesitzung haben. Ich bin wirklich froh, dass es so frĂŒh entdeckt wurde und man es dadurch mit einer doch relativ kurzen Therapie behandeln kann. DrĂŒckt mir die Daumen dass das CT am Ende des Monats dann keine bösen Zellen mehr zeigt.
Es tut mir leid, dass ich euch so lange habe warten lassen, die Tage an denen es mir gut geht sind recht voll. Wenn ich nicht arbeite wollen Familie und Freunde sehen, dass es mir gut geht und falls nicht fĂ€llt mir meist irgendetwas ein, was ich bei dem Wetter draussen machen will. Mal sehen wie es in Zukunft mit dem regelmĂ€ssig bloggen klappen wird 😉

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Nun, kommen wir zum NĂ€hen. Kurz nachdem ich euch hier das 20er-Jahre-Kleid vorgestellt hatte verliebte ich mich in ein Kleid aus „Vobachs Familienhilfe“ von 1935 (in der Zeichnung links).
Schnell wĂ€hlte ich dazu eine Baumwoll-Mischung mit wenig Stretch, die schon so lange in meinem Vorrat liegt, dass ich weder sagen kann woher noch wann ich sie gekauft habe. Leider war es recht wenig, weshalb das Kleid fĂŒr 1935 wohl als skandalös kurz gelten darf.

Den Schnitt musste ich ein wenig Ă€ndern, da das Schnittmuster mir zu gross war, das ging aber alles recht gut. Auch wenn es wie ein Zweiteiler wirkt, es ist wirklich ein Kleid. Der Rock wird dort an das Oberteil genĂ€ht, wo der GĂŒrtel sitzt, so ist die Naht versteckt.

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Als ich fast fertig war musste ich feststellen, dass meine doch reiche Knopfsammlung keinen einzigen Knopf enthielt, welcher zu diesem Projekt passte, ebenso musste ich lernen, dass die geplante GĂŒrtelschnalle zu dunkel war. Damit wurde dies zu einem der ganz wenigen Projekte, mit welchem ich in ein KurzwarengeschĂ€ft marschierte und Knöpfe aussuchte. Nebenbei bemerkt habe ich wohl noch nie so viel Geld fĂŒr Knöpfe ausgegeben, allerdings fand ich im selben Laden eine farblich perfekte GĂŒrtelschnalle (nur farblich, zeitlich aber wohl 50er, aber was soll’s), das versöhnt mich. Und das lustige? Ich hatte keine Lust auf Knopflöcher, weshalb sowohl die Knöpfe im Nacken als auch die an der Seite lediglich Druckknöpfe verdecken. Die an den Schultern waren von vornherein als Deko konzipiert.

Die technische Zeichnung zeigt die Konstruktion ganz schön, Ärmel und Passe sind wie RaglanĂ€rmel aus einem StĂŒck, allerdings gebogen und daher mit Naht auf dem Arm. Die Naht zwischen Vorderteil und Passe wird durch einen Volant abgedeckt, an diesen angeschnitten der Halsbeleg, welcher sich bis zum Verschluss im Nacken rumzieht.

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Im selben Heft fand sich ein Hut-Schnittmuster. Und da ich noch etwas roten Stoff hatte, versuchte ich mein GlĂŒck als Hutmacherin. Naja, auch nicht ganz. Da weder Steifleinen noch Draht noch sonstwas involviert waren, war es doch nur ein NĂ€hprojekt wie jedes anderes. Irgendwie gefĂ€llt es mir auf der Zeichnung besser, meine Variante lĂ€sst mich doch stark an eine Stewardess denken.

Und jetzt? Brauch ich rot-weisse Schuhe!

Bis bald, love

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